Willkommen

 



der Kasperl und die Reni sind da!

Schön, dass du uns besuchst in unserem Kasperlhaus.

Kasperltheater  Tralli Tralla Trahoppsassa

Reni Brandstötter erlebt seit dem Jahr 2000 die unterschiedlichsten lustigen Puppen-theatergeschichten mit den Handpuppen, dem Kasperl und Sepperl und natürlich sind auch immer viele Freunde beim Kasperltheater vertreten.

Das Kasperltheater fasziniert schon viele Generationen und so kommen oftmals zu den zahlreichen Kasperlvorstellungen nicht nur in Wels und Umgebung, auf Gäste aus Linz, Vöcklabruck, Kirchdorf oder Ried. Wenn der Kasperl durch die Lande zieht, treffen sich die Kinder und Erwachsenen aus ganz Österreich rund um das Kasperlhaus und klatschen, wenn der Vorhang aufgeht. In seiner Heimatgemeinde Krenglbach lädt gerne ins Kasperlhaus ein und freut sich mit der Handpuppenspielerin über die unterschiedlichen Geschichten die der Kasperl erlebt. Mitmachen, aktiv sein und mitreden ist natürlich immer erlaubt und wird sogar sehr gewünscht…wer würden dem Kasperl ansonsten helfen, wenn nicht die lustig aufmerksamen Kinder.

Was wäre der Kasperl und sein Kasperltheater, wenn dieses nicht in seinem Kasperlhaus von einer Stadt zu anderen ziehen würde. Ob im Kindergarten, Krabbelstuben, Volksschule oder Veranstaltungen und Events für Unternehmen. Der Kasperl ist oft mit dabei und begeistert jung und alt.

Natürlich wie der Kasperl gerne lebt, zieht es ihn und seine Freunde auch aufs Land, so wundert es ebenfalls weder Kind noch Großmamma, Papa oder Mutti, dass der Kasperl mit seinem Kasperlhaus auch die unterschiedlichsten Landesgartenschauen besucht. Und wenn der Kasperl und Sepperl ihren Koffer packen um auf Reisen zu gehen, haben sie immer ihr KofferTheater mit dabei. Denn auch in der kleinsten Stube oder dem kleinsten Kinderzimmer erlebt man die Geschichten des Kasperl gerne.


Viele Leute werden, wenn sie diesen Text zufällig lesen, sagen: “Vom Kasperl und Kasperltheater so viel Aufheben machen? Es gibt doch wichtigeres zu tun. Es gibt halt noch immer welche, die viel Zeit haben und sich diese alten Geschichten rund um den Kasperl oder Kasperle anschauen!“ Wir, das Kasperlhaus, meinen natürlich nicht das Kasperlspiel auf Jahrmärkten und wo sonst einer mit den Raffinessen der Massenbeeinflussung den Leuten das Geld aus der Tasche ziehen kann. O, jene Kasperlgeheimnisse hat man bald enthüllt: ein paar groteske Puppen, ein bisschen exotischen Drum und Dran, ein paar schlechte Witze und zum Abschluss eine Schlägerei….Nein?

Dann bitten wir um Entschuldigung!

Es gibt natürlich auch Puppenbühnen, wie das Kasperlhaus, die Werte und Achtsamkeit oder sogar interessanten Themen der Gesellschaft, des sozialen Lebens übermitteln und weitergeben wollen. Deren Geheimnisse bestehen aus bunten Lichtern, sonnigen Sprüchen, beschwingter Musik und einer tüchtige Portion Humor und Spaß sowie ein klein bisschen Bewegung dazwischen…das kennt man ja , die Kinder kenne das schon von weitem.

Keinen wundert es, denn der Kasperl gehört zu den Kindern und die Kinder gehören zum Kasperl.


Warum dies so ist, verrät uns der Kasperl in einem Interview –

Reni an den Kasperl – „Erzähl uns doch etwas aus deiner Geschichte. Warum heißt du eigentlich Kasperl und woher stammst du?“

Kasperl antworte darauf: „ Ein Herr Johann Laroche hat mir in Wien ungefähr um 1770 den Namen gegeben, er war aus Baden und hat immer im Leopoldstädter Theater gespielt auf deiner Menschenbühne. Er hat auch ein Puppentheater gehabt und damit in Wien und Baden gespielt. Wieso er gerade auf den Namen KASPERL verfallen ist, weiß ich nicht. Er hat wohl geahnt, wie mir der Name gut zu Gesicht stehen wird. abstammen tue ich direkt von Handwurst und Pickelhäring und außerdem und besonders von meiner Großmutter. Andere Verwandte habe ich nicht. Indirekt stamme ich davon ab, dass die Menschen halt sehr gerne lachen, aber selber nicht immer gut aufgelegt sind, daher einen Lustigmacher brauchen. So haben sie halt immer dafür schon vor langer, langer Zeit – ach, im Grunde bin ich ja schon uralt, ich seh nur so jung aus – dazu ausersehen, aber leider nicht immer gut bezahlt und behandelt. In den Zeiten, da die Menschen derb, gemein und ordinär und deshalb dumm waren – aber komisch, damals fiel das gar nicht auf – haben sie das gleiche von mir verlangt. Aber schön langsam habe ich habe ich diesen unsauberen Boden verlassen; weil sich die Menschen nicht besonnen haben, habe eben ich mich besonnen und habe einen dicken Strich gemacht unter dieses Kapitel meiner Vergangenheit.

Reni fragt nach: “Kannst du uns auch etwas über die Verbreitung der Puppenspieles sagen?“

Kasperl : „Nichts einfacher als das. Das Puppenspiel ist auf der ganzen Welt verbreitet, früher und jetzt, von Japan, China über Rußland, Europa bis Amerika; denn man lacht und freut sich überall sehr gerne. Vor einhundert Jahren gab es sogar eine eigene Vereinigung, die sich mit der Pflege des Puppenspielers beschäftigte. In Deutschland haben diese Menschen eine eigene Zeitung gehabt. Des Öfteren sind auch die Puppenspieler aus Europa zusammengekommen und haben auch internationale Ausstellungen gemacht und Theater gespielt – was es heute wieder gibt wie in Wels bei den Figurentheatertagen. Ach, ich werde ganz melancholüterisch, wenn ich so meine eigenen Möglichkeiten bedenke und mich anschau, wie ich so kümmerlich mein Leben fristen musste.“

Reni zum Kasperl: „Und wie ist es heute?“

Kasperl strahlt Reni an: „ Heute, ist alles anders. Die Kinder freuen sich – wie damals- jedoch heute wird wieder mehr gelacht und herumgealbert. Mein Freund der Sepperl ist auch wirklich ein witziger Kerl. Welche Geschichten ich mit ihm schon erlebt habe…Geschichtsbände von A bis Z kann ich dir wiedergeben. Und welche streiche uns die Hexe bereits gemacht hat, die alte Neugrigsnas.

Bei unserem Kasperlhaus müssen sich die Kinder bewegen und ihre Meinung einbringen – früher mussten alle brav sitzen – doch beim Kasperlhaus wird geschnitten, gehüpft und getanzt…gemeinsam mit mir und das gefällt mir besonders gut. Langeweile kenne ich nicht und mit dem Kasperlhaus sicher auch die Kinder nicht!“


Noch eine Frage liegt Reni auf den Lippen: „Wie sieht es eigentlich mit dem Kasperl und  Kindergeburtstagen aus?“

Kasperl:“ Was meinst du damit. Auch der Kasperl feiert Geburtstag und wenn es die Kinder wünschen, bin ich auch gerne bei deren Geburtstag, sogenannte Kindergeburtstagsfeiern mit dabei. Ich liebe es, wenn mir die Eltern zu diesem besonderen Fest ihrer Kinder die Türen öffnen und die Kinder mich freudig anstrahlen und meinen Namen rufen. Kasperl, Kasperl, Kasperl rufen die Kinder und dann schauen sich die Kinder meine Koffer an und immer ist ein Kind dabei, welches schon lesen kann und dann fragt dieses Kind oftmals nach, was denn das Kasperlhaus für eine Geburtstagsgeschichte in seinem Koffer habe. Das ist wirklich lustig. Aber mit einer Geschichte ist es nicht getan. Wenn die Geburtstagskinder es wünschen, packe ich auf der Geburtstagsfeier auch meine Pinselmalereien aus.


Weißt du was Pinselmalereien beim Kasperlhaus sind?“.
Reni verneint lautlos mit dem Kopf und der Kasperl fährt in seiner Erzählung weiter. „Mit der Pinselmalerei meint das Kasperlhaus Kinderschminken. Die Kinder lieben es, wenn das Kasperlhaus mit seinen Pinselfeen den Pinsel über die Kindergesichter schwingt und damit zu Tiger, Löwen oder Prinzessinnen verwandelt. Daher heißt Kinderschminken beim Kasperlhaus Pinselmalerei.“

„Was packst du noch in deinen Koffer ein?“ fragt nun Reni neugierig nach.

Kasperl lacht laut auf:“ Du bist ja schon eine richtige Neugriegsnas!“ Nicht nur die Kinder, sondern auch der Kasperl, liebt es laut und herzlich zu lachen und somit kann es immer wieder passieren, dass man rund um das Kasperlhaus den Kasperl laut lachen hört. Aber nun beantwortet der Kasperl die Frage doch und erzählt stolz von den unterschiedlichen Spielangeboten für Kinder und Familien. Ob ein Koffer voller altbekannte Kinderspiele oder mit Spiele für die Sinne oder vielleicht doch eher mit Tanzspielen für den Fasching ist, bestimmt der Veranstalter, die Eltern oder Großeltern, meint der Kasperl. Wichtig ist dem Kasperlhaus, dass die Kinder richtig Spaß haben und noch lange von den lustigen Geschichten, welches sie an diesem besonderen Event erlebt haben auch erzählen können.


„Kasperl, du erzählst die ganze Zeit von Geschichten und Erleben!“ fragt Reni erneut weiter. „Warum ist dir dies so wichtig? Reicht es nicht, dass du einen Witze erzählst und schon lachen die Kinder!“

„Geh, wo denkst du hin, “ meint der Kasperl „dies war vielleicht irgendwann einmal. Heute sind unsere Kinder sehr klug und wissen bereits im Kindergartenalter mehr als deren Begleiter bei so manchen Fest. Zuletzt haben die Kinder bei einem Straßenfest mit so gewitzte Fragen gestellt, dass sogar ich ziemlich lange nachdenken musste!“

„Kasperl jetzt bist aber ein Angeber. Glaubst du wirklich, dass du so Gescheit bist?“ erwidert Reni entsetzt. „Oh, je. Jetzt hast du mich falsch verstanden!“ meint der Kasperl ganz verwirrt.
„Nein, so habe ich dies nicht gemeint. Die Kinder von heute, sind einfach sehr klug und da Kinder sich immer in meine Geschichten aktiv einbringen können, werden oftmals sehr kluge Fragen gestellt und ich muss meine Geschichten rundherum packen oder auch neu packen, um mit den Kindern das perfekte und lustigste Ende einer KasperlhausGESCHICHTE erleben zu können.

Du musst wissen, dass ich alle Geschichten selber schreibe und mir ausdenke. Dabei ist es mir nicht nur wichtig, dass wir zusammen einen fetzen Gaudi haben, sondern auch die unterschiedlichsten sozialen Themen des Miteinander erleben und anspielen werden. Und das ist mit dem Kasperlhaus wirklich ein Spaß. So packe ich die unterschiedlichen lustigen Geschichten rund um das Kasperlhaus, dem Kasperl und seiner Freunde für jede Veranstaltung, sprich für Kindergeburtstag, Faschingsfest, Kindergartenfest, Stadtfest oder Messen genau auf die Kinder in einen meiner Koffer ein, um sie gemeinsam mit den Kindern nicht nur auszupacken, sondern auch umzuschichten und neu zu erleben, vielleicht ganz anders als geplant zu beendigen. Somit werden nicht nur die Kinder in ihrer Kreativität angeregt und gestärkt, sondern auch meine Gehirnzellen werden oftmals strapaziert!“

Laut lachten erzählt der Kasperl weiter, dass ihn einmal ein Vater gefragt habe, ob es normal wäre, dass sein Sohn nach einer Vorstellung des Kasperl und im besonderen nach einer Vorstellung des Kasperlhaus so viel nachfragt. Der Vater wunderte sich über das Wissen des Sohnes und war überrascht über die neuen Lösungsansätze des Sohnes.


„Schön, wenn ich mit den Geschichten rund um das Kasperlhaus die Kinder in ihrer Phantasie anrege.“ Meint der Kasperl erneut. „Ach ja, “ seufzte der Kasperl, „das Leben als Kasperl ist nicht immer leicht, aber das Lachen der Kinder und die lustigen Stimmen mache ihm seine Berufung auszuleben um vieles leichter!“. 


Reni ist ganz gerührt über die vielen Geschichten, die nun der Kasperl auspackt und von den vielen Erlebnissen, welche nicht nur die Kinder rund um das Kasperhaus erleben, sondern was auch der Kasperl nach Ende einer Kasperlvorstellung mit in seinen Koffer packt. Oder vielleicht nach einem Fest mit der Familie der Kinder ob zuhause oder auf der Straße , der Gasse oder einem Gemeindeplatz alles mit seinen Freunden bespricht und noch Tage später über so manche Aussage der jungen Gäste lacht.

Plötzlich springt der Kasperl auf und verabschiedet sich von Reni, denn nun möchte er wieder den Vorhang seines Kasperlhaus öffnen. Daher meint er nur:“ So, jetzt geht es aber wieder ins Theater, denn in wenigen Minuten heißt es wieder – Tralli Tralla Trahoppsassa der Kasperl ist nun wieder da. Auf Bald und Tschüssssssssssss.“ Euer Kasperl


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